Wir über uns

Geschäftsführer Dr. Stefan Feit spricht über Erwartungen der Kunden, das Selbstverständnis der Zuckerhandelsunion und warum es sich lohnt Kontakt aufzunehmen.

6 Fragen

Dr. Stefan Feit
Geschäftsführer


Was unterscheidet Sie von anderen Zuckerhändlern?

„Wir bieten Komplettlösungen in Sachen Zucker. Durch unser breites Wissen über den Zuckerhandel können wir unseren Kunden einen einzigartigen Service bieten. Wir schöpfen aus über 100 Jahren Erfahrung – dabei erstreckt sich unser Blick über Rüben- und Rohrzucker bis zum Palmzucker, einem Zucker mit besonderen ernährungsphysiologischen Eigenschaften. Unsere Flüssigzuckerproduktion war damals Pionierarbeit, heute ist Flüssigzucker selbstverständlicher Bestandteil unseres Angebots. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, für unsere Kunden Markttransparenz in der Welt des Zuckers zu schaffen.“

Sie werben mit Ihrer Zuckervielfalt - was ist daran so besonders?

„Wir wollen unseren Kunden den Zucker anbieten können, der für den jeweiligen Einsatzzweck passend ist. Viele Lebensmittel produzierende Unternehmen wissen zu wenig über die vielfältigen Eigenschaften von Zucker. Rohrzucker ist zum Beispiel oft eine wirtschaftliche Alternative zu Rübenzucker. In beiden Fällen handelt es sich um Saccharose. Hier kommt unsere Erfahrung im Einsatz von Zucker zum Tragen. Wir verkaufen Ihnen nicht einfach Zucker – wir verkaufen den Zucker, der möglichst gut für Ihren Einsatzzweck geeignet ist. Deswegen bieten wir Rüben- und Rohrzucker in verschiedenen Raffinationsgraden von weiß über gold- bis dunkelbraun an.“

Wie profitieren Ihre Kunden von Ihrem Netzwerk?

„Mit unseren Partnern können wir die speziellen Bedürfnisse unserer Kunden sehr effektiv bedienen. Weltweit haben wir seit Jahrzehnten eingespielte Beziehungen zu Lieferanten und Produzenten. Unsere starken Logistik- und Vertriebspartner sorgen wir für eine schnelle und zuverlässige Lieferung. Mit Cavendish & Harvey haben wir ein erfahrenes Süßwarenunternehmen im Verbund. Durch diese breit gefächerte Erfahrung können wir unsere Kunden aus der Lebensmittelindustrie kompetent beraten. Wenn Sie bei uns Zucker anfragen, dann bekommen Sie nicht nur Zucker, sondern erhalten aufgrund unseres Erfahrungsschatzes auch eine fundierte Anwendungsberatung. All das zusammen sichert für unsere Kunden deutliche Vorteile im Wettbewerb, weil sie Vielfalt und Spezialisierung aus einer Hand bei uns bekommen.“

Was kann ich als Produzent von Ihnen erwarten?

„Produzenten erhalten mit unserer Unterstützung neue Absatzmöglichkeiten in Europa. Wir bieten eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und eine faire Bezahlung. In Europa haben wir eine breite Basis in der Lebensmittelindustrie und damit eine konstante Nachfrage an Zucker. Wir wollen mit den Produzenten zusammen an Ideen zur Marktentwicklung arbeiten, zum gegenseitigen Nutzen. Gemeinsam zu wachsen ist das Ziel. Daher sind wir an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert.“

In Europa und den USA wird Zucker heutzutage für das Übergewicht einer großen Anzahl von Menschen verantwortlich gemacht. Wie stehen Sie dazu?

„Wie bei allen Lebensmitteln, die wir zu uns nehmen, geht es um das richtige Maß und um Ausgewogenheit. Natürlich ist der übermäßige Verzehr von Zucker ungesund! Ich nehme die öffentliche Kritik sehr ernst. Wir müssen das innerhalb der Gesellschaft thematisieren. Meiner Meinung nach ist jeder Mensch in erster Linie selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Das bedeutet für mich, dass man bewusst darauf achtet, was einem gut tut. Wenn jemand täglich literweise Softdrinks konsumiert, dann wird es ihm damit schlecht gehen und langfristig wird er auch gesundheitlichen Schaden erleiden. Der Film „Super Size Me“ zeigt das sehr eindrucksvoll. Das Gleiche gilt aber z.B. auch für Salz oder Fett.

Ich halte es für bedenklich, einseitig nur den Zucker als Ursache für Übergewicht zu nennen. Dazu ein Beispiel: Brasilien ist nicht nur der größte Zuckerproduzent der Welt, sondern hat mit ca. 62,5 kg den höchsten Prokopfverbrauch pro Jahr. Die Quote der Übergewichtigen liegt bei ca. 13% bei den Männern und bei ca. 17% bei den Frauen. Das ist grundsätzlich gesehen natürlich zu hoch. Doch schaut man auf die USA, so liegt bei einem Prokopfverbrauch von 32 kg Zucker pro Jahr der Anteil an übergewichtigen Männern bei 33% und der bei Frauen bei 37%. Ich denke, das macht sehr deutlich, dass es viele Faktoren für das Problem der Übergewichtigkeit gibt.“

Sie betonen, dass Sie partnerschaftlich handeln. Was meinen Sie damit?

„Wir wollen gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern wachsen. Wir sind kooperativ eingestellt und handeln nach den traditionellen Grundsätzen eines „ehrbaren Kaufmannes“. Wir streben nach einer langfristigen Geschäftsbeziehung und nach einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Mit dieser Einstellung sind wir bisher sehr gut gefahren. Mit unseren vielen langjährigen Kunden haben wir ein stabiles Vertrauensverhältnis. Dasselbe gilt für unsere Lieferanten, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Das wollen wir weiter so halten. Denn das ist die Basis unserer über 100 jährigen Erfolgs- und Firmengeschichte.“


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